Google Surveys und Surveys 360: Data driven Market Research

e-dialog Blog Google Surveys   Das Online Meinungsforschungstool Google Surveys und dessen Premium Variante Surveys 360 ermöglichen schnelle und kostengünstige Online-Meinungsforschung. Angefangen bei der Gesamtbevölkerung bis hin zu speziellen Retargeting-Audiences lassen sich damit die unterschiedlichsten Zielgruppen beforschen. Was das Tool sonst noch alles kann (und was nicht) lernen Sie in diesem Blogartikel.

Mehr als eine Befragungssoftware

Das Wichtigste vorab: Natürlich ist Google Surveys auch eine Befragungssoftware, in der Sie ohne besondere technische Vorkenntnisse Umfragen anlegen können. Das Tool führt Ihre Umfrage aber zusätzlich automatisch durch. Sie müssen den Fragebogen nicht selbst an eine Mailingliste aussenden oder sich um den Rücklauf kümmern. Surveys spielt Ihren Fragebogen an die Nutzer der Google Umfrage-App sowie an Personen aus, die sich auf den Seiten des Google Publisher-Netzwerks bewegen. Das Tool hat Zugriff auf einen sehr großen Befragtenpool und zudem wertet es die Befragungsdaten automatisiert aus – Sie legen nur den Fragebogen an, Surveys erledigt den Rest für Sie.

Geeignet für kurze, knackige Umfragen

Google Surveys setzen Sie ein, wenn Sie innerhalb weniger Tage und zu geringen Kosten Antworten auf konkrete Fragen erhalten möchten. Da die Aufmerksamkeitsspanne der Befragten bei Online-Umfragen kürzer ist als bei telefonischen oder persönlichen Interviews, ist die Fragenanzahl auf 10 Fragen limitiert. Alter, Geschlecht und Bundesland müssen nicht extra abgefragt werden, diese Daten liefert das Tool automatisch. Sie können alle gängigen Frageytpen (Einzelantwort, Mehrfachantworten, verschiedene Skalen etc.) definieren. Einige komplexe Fragetypen wie Matrixfragen fehlen zwar, aber auch das ist der spezifischen Befragungssituation geschuldet und aus methodischen Gründen sinnvoll. Schließlich wollen wir nicht, dass die Befragten ihre Aufmerksamkeit vor allem dem richtigen Ausfüllen des Fragebogens widmen, anstatt über die Fragen selbst nachzudenken.  

Von groß bis klein: Die Zielgruppendefinitionen

Google Surveys können Sie sowohl für Onsite-Umfragen auf Ihrer eigenen Webseite als auch für Offsite-Umfragen einsetzen, die sich an ein breiteres Publikum wenden. Hinsichtlich der Zielgruppendefinition bieten sich unterschiedliche Möglichkeiten. Sie können über Surveys einfach die Gesamtbevölkerung adressieren. Auch die Befragung von Teilsegmenten ist möglich, indem Sie eine Filterfrage stellen: wenn Sie zum Beispiel nur Katzenbesitzer, Menschen, die gerne Metal hören oder Vegetarier befragen wollen. Soweit, so bekannt. Was Surveys aber von anderen Alternativen, ob anderen Befragungstools oder klassischen Mafo-Instituten, abhebt, ist die Möglichkeit, sehr individuelle Zielgruppen zu definieren. Mit der Premium-Variante Surveys 360 können Sie über Google Analytics oder Ihre eigenen CRM-Daten spezielle “Audiences” auf Basis von deren Surfverhalten bilden. Sie wollen nur Menschen befragen, die etwas in ihren Warenkorb gelegt, dann aber nichts gekauft haben? Ehemalige Stammkunden, die sich seit zwei Monaten nicht mehr auf Ihrer Seite haben blicken lassen? Vorausgesetzt, diese Zielgruppen sind groß genug, können Sie diese ganz gezielt befragen.  

Schnell, günstig, belastbar

Einmal ins Feld geschickt dauert das Einsammeln der Antworten nur wenige Tage. Die Kosten der Umfrage hängen von zwei Faktoren – der Zielgruppendefinition und der Stichprobengröße – ab. Grundlage der Kalkulation sind die Fallkosten, also der Preis für einen abgeschlossenen Fragebogen. Die Fallkosten beginnen bei 90 Cent, wenn die Gesamtbevölkerung befragt wird. Sie richten sich danach, wie weit verbreitet das von Ihnen definierte Merkmal in der Gesamtbevölkerung ist. So wird es günstiger sein, Hunde- statt Schildkrötenbesitzer zu befragen, eine Befragung von allen Autofahrern kostet weniger als eine von Fahrern einer bestimmten Automarke. Bei einer Fallzahl von n=500 – das Minimum, das wir für eine belastbare Datengrundlage empfehlen – kostet eine Befragung in der Zielgruppe also lediglich Euro 450,- (500 x Fallkosten von 0,90 Euro).  

Themen: Stimmungsbilder, Markenimage, Werbemitteltests…

Was die Umfragethemen betrifft, sind Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Wir raten aber von Themen mit hohem Erklärungsbedarf, Fragen, über die man lange nachdenken muss oder in denen mit sehr abstrakten Begriffen gearbeitet wird, ab. Für diese sind Online-Umfragen allgemein nicht besonders geeignet. Sie wollen aber zum Beispiel wissen, wie bekannt Ihre Marke in der Zielgruppe ist? Kein Problem. Sie wollen sich den Vorteil von Onlinebefragungen zunutze machen und herausfinden, welches Ihrer Kampagnensujets Menschen unter 40 Jahren am besten gefällt? Go for it. Sie interessiert, wie die Menschen ein Thema sehen, das Ihnen gerade unter den Nägeln brennt? Bestens. Dann ist Surveys das Tool Ihrer Wahl.

Wir unterstützen Sie gerne bei allen Fragen rundum Google Surveys sowie bei der Umsetzung Ihrer Umfragen. Kontaktieren Sie unsere Experten: kontakt@e-dialog.at

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