Google’s „+1“: Ein weiterer Grund, mehr an User zu denken

Jetzt können wir also auch bei Google „liken“ (vorerst US-only). Ob wir das als epigonal verteufeln ist unerheblich. Wichtig ist die Erkenntnis, dass die rein formelbezogene und damit technisierbare Bewertung von Seiten für ihre Relevanzeinschätzung nicht mehr ausreicht. Es ist keine Modeerscheinung, dass wir alles liken und uns Seiten und Nachrichten mehr interessieren, die auch von unserem sozialen Umfeld als wertvoll eingeschätzt werden. Es ist ein logischer, evolutionärer Schritt, dass dies nun auch von Suchmaschinen nachvollzogen wird.

Bedeutung speziell für SEO und generell für Sites und Kampagnen

Schon bei der Entwicklung von Sites muss nun verstärkt auf die User-Experience geachtet werden. Dies eigentlich schon immer – allerdings wird die Missachtung dieses Prinzips immer stärker bestraft und zwar jetzt auch noch durch den Mangel an likes.
Ein starker Buzz für Schwerpunkt-Kampagnen wird zwar temporär seine Wirkung zeigen, allerdings muss auch eine kontinuierliche Basisarbeit für Zustimmungen geleistet werden, um seine Relevanz zu untermauern.

Als Fazit kann also gezogen werden, dass neben den bisherigen drei SEO-Säulen Technik, Content und Links nun eine vierte hinzukommt: Social-SEO *).

*) Seinen Mitarbeitern den Zugang zu Sozialen Netzwerk zu sperren, ist auch aus diesem Gesichtspunkt vielleicht nicht die beste Entscheidung…

Kontakt

Hinterlassen Sie einen Kommentar: