Keine Panik vor “(not provided)”

Google stellt nun alle Such-Sessions auf https-Verschlüsselung um und macht es damit Marketern unmöglich zu erkennen, über welche Suchwörter User auf ihre Website kommen – auch in Google Analytics. Der Aufschrei war groß. Offizieller Grund ist Schutz der User vor NSA Zugriffen. (Übrigens ist die offizielle Begründung https NICHT für das Fehlen der Daten verantwortlich, sondern eine absichtliche Kürzung des Referers durch Google!) Gesicherte Keyworddaten sind damit nur noch über das bezahlte AdWords-System erhältlich – ein Schelm, wer Böses dabei denkt…

In Google Analytics erscheinen diese fehlenden Keywords nun zusammengefasst als “(not provided)“.

Abhilfen gegen not provided

1. Googles Daten aus den Webmaster Tools: die sind hilfreich und nett, lassen aber in Umfang und Genauigkeit zu wünschen übrig.
2. Hilfsdaten aus den Webanalysetools, die Rückschlüsse auf die Keywords erlauben: Auch das kann nur eine Annäherung sein.
3. Externe Daten aus Search-Analytics-Tools: hier wird es schon spannender, weil die lange auch schon Mitbewerber-Analysen und Branchen-Benchmarks erlauben. Hier zahlt es sich aus, in naher Zukunft Zeit und Geld zu investieren. Hier können wertvolle Insights gewonnen werden, die über das bisher bekannte Mass hinausgehen.
4. Ein qualitativer Shift in der Analyse: Hin zur ganzheitlichen Betrachtung der Customer Journey, zur Bewertung von Organic im Kontext von Display und Referrals. Und zur Aufwertung des Contents und dessen strategische Betrachtung. Der Königsweg.

Scheinbar wird es wieder eine Spur komplexer – ja, und chancenreicher für die, die es angehen. Packen wir’s an!

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