Produktportfolio Analyse im eCommerce Teil 1

Mit ein wenig Geschick lassen sich aus sauberen eCommerce Tracking Daten hervorragende Rückschlüsse auf das Produktportfolio und dessen Performance ziehen. Will der Betreiber eines Online Shops bei den derzeitig tropischen Temperaturen wissen, wie Turmventilatoren oder Standventilatoren im Online Shop performen, findet er so die Antwort:

Produktportfolio Analyse im eCommerce

Jedem Produkt können insgesamt also drei Werte zugeordnet werden.  

In unserem Fall die

  • Anzahl der Produktansichten

  • Produktkonversionsrate

  • Bruttoproduktumsatz

Diese drei Merkmale bestimmen die Position sowie die Größe der Blase. Die Auswahl der Kennwerte richtet sich hierbei immer individuell nach den vorab definierten Ansprüchen an die Analyse.

Erfassung Status Quo – Produktportfolio Analyse

Die Auswertung von Produktansichten und Verkäufen ist ein unerlässlicher Schritt  – allerdings nur der Erste. Für fundierte Erkenntnisse ist advanced Webanalyse gefordert. Eine Produktportfolio Analyse bietet sich an um den Status Quo zu erfassen und grafisch in einem Blasendiagramm darzustellen. Potential und akuter Handlungsbedarf verschiedener Produkte lassen sich so schnell und einfach identifizieren.

Sinn und Zweck des Ganzen? Die perfekte Grundlage für strategische Marketingentscheidungen!

Anwendung und Nutzen im eCommerce

Bleiben wir beim Shopbetreiber und den Fragen, die ihn aktuell bewegen: warum werden bestimmte Ventilatoren oft angesehen aber selten gekauft? Performen Turmventilatoren bezüglich Konversionsrate besser als Standventilatoren? Welcher Ventilator wird nur sehr selten angeklickt, dann aber meist bestellt?

Nach Betrachtung der Matrix werden nicht nur diese Fragen beantwortet, der Shopbetreiber hat nun die Möglichkeit sich auf einer faktischen Grundlage zu überlegen wie die zukünftige Strategie für die unterschiedlichen Produkte aussehene soll. Optimal wäre es, eine Platzierung im Quadranten rechts oben für Stand – als auch für Turmventilatoren zu erreichen.

Anmerkung: Natürlich wäre im nächsten Schritt eine bessere Ziel-Metrik der Deckungsbeitrag (wenn in der Webanalyse verfügbar) und die Berücksichtigung der Retouren-Quote…

Im Teil 2 lesen Sie über die praktische Anwendung dieses Konzepts. Um es nicht zu versäumen, subscribieren Sie unseren Newsletter, liken Sie uns auf facebook oder circlen Sie uns auf Google+.

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