Produktportfolio Analyse im eCommerce Teil 2

Knüpfen wir an das Beispiel vom letzten Mal an und erinnern uns:

jeder Produktkategorie wurden insgesamt drei Werte zugeordnet

  • Anzahl der Produktansichten

  • Produktkonversionsrate

  • Bruttoproduktumsatz

Evaluation gesamter Shop

Demnach wurde die Analyse in diesem Fall auf einer Produktkategorieebene durchgeführt. Achtung: die Performance eines Online Shops lässt sich auf unterschiedlichen Ebenen untersuchen; je nach Umfang der Produktpalette und den Erwartungen an die Analyse. Im Vorhinein sollte daher sorgfältig überlegt werden welche Variante zum Ziel führt.

Ist das Sortiment sehr klein, macht eine Analyse auf Produktebene durchaus Sinn. Generell bestimmen die Anforderungen an die Analyse und die Produktbandbreite des Unternehmens die ideale Vorgehensweise.

Mikro-Sicht

Bei unserem konkreten Beispiel unterscheiden wir zwischen Turm – und Standventilatoren. Man könnte dies aber selbstverständlich noch weiter herunterbrechen, z.B. eine Kategorisierung nach Stromverbrauch oder Hersteller.

Makro-Sicht

Auch ganze Produktkategorien können so miteinander verglichen werden, in diesem Beispiel Haushaltsgeräte vs. Unterhaltungselektronik.

Theoretisch wäre es durchaus möglich jedes einzelne Elektrogerät zu analysieren und miteinander zu vergleichen. Auf Produktebene wäre die Analyse in diesem Fall aber zu komplex, unübersichtlich und für den operativen Gebrauch nicht aussagekräftig genug. Abgesehen davon, dass hier die gesamte Performance des Online Shops im Vordergrund steht und nicht die eines einzelnen Produktes.

Evaluation einzelner Produkte

Die Evaluation einzelner Produkte macht zum Beispiel nach der Einführung eines neuen Produktes in regelmäßigen Abständen Sinn. So wird ein regelmäßiges Monitoring im Produktportfolio garantiert.

Zurück zu den Ventilatoren: eine ideale Platzierung wäre demnach durch eine hohe Anzahl von Produktansichten und gleichzeitig einer hohen Produktkonversionsrate gekennzeichnet.

Produktportfolio Analyse im eCommerce
Soweit die Wunschvorstellung, in der Realität sehen die Ergebnisse meist anders aus.

Wird eine Produktkategorie beispielsweise selten angeklickt aber vergleichsweise oft online gekauft, könnte eine schwer auffindbare Platzierung im Online Shop Schuld sein. Spekulationen bringen uns hier jedoch langfristig nicht weiter. Mit weiterführenden Techniken und Analysen finden wir heraus welches Produkt warum im Online Shop zum Ladenhüter wird und bieten fundierte Optimierungsansätze.

Vorraussetzung

Ein Webanalyse-Tool, das nativ das Tracking von Product-Views (im Gegensatz zu PageViews) unterstützt und idealerweise auch zahlreiche Produkt-Attribute wie Kategorien, Eigenschaften etc. abbilden lässt. Bei Auswahl, Einführung und Nutzung unterstützen wir Sie gerne!

PS: Wir freuen uns derzeit über Angebote zu Standklimaanlagen – die Ventilatoren sorgen nur mehr bedingt für Abkühlung 😉

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